Posteingang
Allgemein
Das Modul Posteingang ist die Mitteilungs- und Verarbeitungszentrale des d +OM. Es hilft Ihnen dabei, Dokumente richtig abzulegen und auf eigene Datensätze unterschiedlichster Module zuzugreifen. Als Teil des DMS wird damit sichergestellt, dass keine Dokumente falsch oder unbeschlagwortet in der Datenbank verschwinden und Datenmüll verursachen. Am häufigsten wird dies dort genutzt, wo es eine zentrale Post- und Scanstelle im Unternehmen gibt. Die eingehende Post wird gescannt und dann einfach über einen so genannten Pool in den Posteingang einer bestimmten Abteilung oder eines Mitarbeiters gelegt (siehe Einrichtung von Pools und ablegen von Dokumenten im Posteingang). Dieser Mitarbeiter kann das Dokument dann wie gewünscht beschlagworten und im DMS ablegen oder es an andere Mitarbeiter weiterleiten. Somit wird Eingangspost im Zuge des so genannten papierlosen Büros nur mehr digital im Unternehmen verteilt. Für Eingangsrechnungen wurde dafür ein eigener Bereich für die Erstellung so genannter Rechnungsdeckblätter geschaffen, mit deren Hilfe Rechnungen im d+ OM kontiert und freigegeben werden können.
Außerdem bietet der Posteingang die Möglichkeit, auf die eigenen Briefentwürfe zuzugreifen. Auch die Freigabelogik für Serienbriefe ist im Posteingang abgebildet, so dass er damit einen zentralen Ort für die Freigabe aller Serienbriefe des d+ OMs bildet.
Weiterhin können Sie hier auf festgestellte Beschädigungen an Objektausstattungen im Zuge von Wartungen und Prüfungen durch externe Firmen bzw. der ÖNORM B1300 Prüfungen zugreifen und entsprechende Maßnahmen (Tickets, Mängel, Aufträge, usw.) ergreifen. Auch eigene Tickets und Aufträge können Sie im Posteingang schnell erreichen und bearbeiten.
Für den Posteingang gibt es weiterhin eine Vertretungsfunktion, so dass auch bei Abwesenheit eines Mitarbeiters die eingehende Post, Serienbriefe, sowie Tickets und Aufträge bearbeitet werden können (siehe Vertretungen).
Bitte beachten Sie: Nutzer, die den Posteingang nutzen sollen, müssen im d+ OM die Berechtigung 1311 und die entsprechenden Nutzer-Berechtigungen im DMS haben. Außerdem müssen die DMS-Pools eingerichtet sein. Sie können den Posteingang aber auch ohne DMS nutzen. Hier werden nur die Punkte Briefentwürfe, Aufträge, Ausstattung Instandhaltung, Tickets und Einstellungen angezeigt. Für den Punkt Ausstattung Instandhaltung muss dabei über die globale Variable GLOBAL_ABLAGE_WEB_DOKUMENTE der Pfad eingetragen werden, in dem die Dokumente der Begehungen abgelegt werden sollten. Dort wird nach einer Begehung über das SmartAccess automatisch eine Verzeichnisstruktur bestehend aus Instandhaltungsnummer (AUIN) und Instandhaltungskriteriumsnummer (AUINK) erstellt und die Dokumente entsprechend abgelegt.
Einrichtung von Pools und ablegen von Dokumenten im Posteingang
Pools einrichten
Damit ein Container überhaupt in den Posteingang eines Mitarbeiters gelangen kann, ist eine bestimmte Beschlagwortung notwendig. Dies ist am einfachsten über so genannte Pools zu regeln.
Bitte beachten Sie: Pools einrichten dürfen nur DMS Administratoren.
Legen Sie dafür zunächst für alle Mitarbeiter oder für die Abteilungen, die einen Posteingang bekommen sollen, einen Pool an. Öffnen Sie dafür die DMS Konfiguration (DMS-Menü - Konfigurationen) und wechseln Sie in den zweiten Reiter Pools.

Dort klicken Sie auf das grüne Plus um einen neuen Pool zu erstellen.

Geben Sie dem Pool einen Namen und weisen Sie ihn dem Benutzer zu, der den Posteingang betreuen soll. Dieser Benutzer bekommt dann alle Eingänge dieses Pools. Es kann allerdings immer nur ein Mitarbeiter der zuständige Benutzer eines Pools sein. Sie können also zum Beispiel die Posteingänge einer bestimmten Abteilung von einem Mitarbeiter überprüfen und verteilen lassen oder mehrere Pools und damit Posteingänge pro Mitarbeiter anlegen.
Wählen Sie außerdem aus, wo der Pool auswählbar sein soll. Damit zum Beispiel der Mitarbeiter der Scanstelle den Pool wählen kann, sollten Sie die Option Im Scanclient auswählbar aktivieren. Wenn zum Beispiel auch E-Mails über das Office AddIn im DMS abgelegt und über das DMS beschlagwortet werden sollen, aktivieren Sie auch Im Addin auswählbar. Im Zweifelsfall aktivieren Sie alle drei Optionen, denn wenn eine dieser Optionen nicht gewählt ist, wird der Pool im entsprechenden Bereich nicht für die Auswahl angezeigt.
Des Weiteren können Sie in einem Pool die Containerbeschlagwortung voreinstellen. Damit ein Container im Posteingang eines Mitarbeiters landet, muss zusätzlich zum richtigen Benutzer die Postart Posteingang gewählt werden. Wenn Sie diese gleich im Pool hinterlegen, kann es nicht passieren, dass der Mitarbeiter in der Poststelle diese Beschlagwortung aus Versehen vergisst. Ist die Postart nämlich nicht Posteingang, erscheint der Container in keinem Posteingang.

Um den Container als neu zu markieren, empfiehlt es sich außerdem, den Status Neu zu wählen. Sie können noch weitere Beschlagwortungen hinterlegen. Beispielsweise können Sie bei Pools für ganze Abteilungen diese Abteilung gleich als Beschlagwortung hinterlegen. Auch die Berechtigungen können Sie im Pool hinterlegen. Beachten Sie dabei aber bitte, dass jeder Container, der diesem Pool zugewiesen wird, die gleiche, hier hinterlegte Beschlagwortung erhält. Da individuelle Beschlagwortungen ohnehin noch vom zuständigen Mitarbeiter im Posteingang gemacht werden können und sollen, sollten Sie im Pool nicht zu viele Beschlagwortungen hinterlegen.
Wenn Sie alle Einstellungen gemacht haben, bestätigen Sie mit Klick auf den grünen Haken. Weitere Informationen zu Pools finden Sie in der DMS-Dokumentation.
Posteingang in d+ OM erstellen
Nachdem der Pool erstellt wurde, können Sie diesen für Dokumente auswählen. Im Scanclient beispielsweise wählen Sie im oberen Bereich den Pool aus. Haben Sie die Dateien für den Container ausgewählt, klicken Sie auf Neuer Container. Der Pool mit der entsprechenden Beschlagwortung wird dann für den neuen Container übernommen.

Nach dem Speichern des Containers kann dieser dann im Posteingang des entsprechenden Mitarbeiters empfangen werden.
Beim manuellen Erstellen von Containern können Sie Pools auf ähnliche Weise in der Beschlagwortung auswählen. Damit werden auch hier alle beim Pool eingestellten Beschlagwortungen übernommen und nach dem Speichern ist der Container im Posteingang des gewünschten Mitarbeiters zu finden.
Posteingänge über die Office-AddIns erstellen
Auch mit den Office AddIns können Sie Posteingänge erstellen. Speichern
Sie dazu zunächst das gewünschte Word-, Excel- oder PowerPoint-Dokument
lokal ab. Dann können Sie in der zweiten Auswahlbox des AddIns den Pool
wählen und auf Einchecken klicken.

Ist im Pool die entsprechende Beschlagwortung hinterlegt, wird die Datei dann als Posteingang eingecheckt und kann vom jeweiligen Mitarbeiter empfangen werden.
Datei-Import per Drag & Drop oder Outlook-AddIn-Aktion
Werden per Drag & Drop oder über die Outlook-AddIn-Aktion Dateien in d +OM importiert, gibt es ebenfalls die Möglichkeit, diese als Posteingang zu erfassen.
Für den Datei-Import per Drag & Drop, wählen Sie einfach die gewünschte Datei in Ihrem Dateisystem aus (dies kann auch eine E-Mail in Outlook sein), klicken Sie diese mit der linken Maustaste an und halten Sie die Taste gedrückt, während Sie die Datei in ihr geöffnetes d+ OM Fenster ziehen. Sie können auch mehrere Dateien markieren und in d+ OM ziehen. Es wird dann ein Auswahldialog geöffnet, in dem Sie die Aktion wählen können, die mit der Datei ausgeführt werden soll.
Im oberen Bereich dieses Dialogs sehen Sie zunächst die gewählte(n) Datei(en). Im unteren Bereich des Fensters finden Sie die möglichen Aktionen. Sie können aus der Datei bzw. den Dateien einen neuen DMS-Container erstellen oder diese (als Container) in Ihren eigenen Posteingang legen. Ist bei Ihnen das d+ OM Ticketing installiert, haben Sie noch weitere Möglichkeiten, auf die im Benutzerhandbuch zum Ticketing eingegangen wird.
Für den Import über die Outlook-AddIn-Aktion wählen Sie zunächst die gewünschte E-Mail aus (markieren durch einfachen Linksklick) und wechseln Sie dann in den Bereich Add-Ins. Dort finden Sie ganz rechts die Schaltfläche netFrame Action:

Nach Betätigung der Schaltfläche wird in d+ OM der gleiche Dialog geöffnet wie beim Import per Drag & Drop siehe Abbildung 6 und es stehen die gleichen Aktionen zur Auswahl.
Auch beim E-Mail-Import ist es möglich, mehrere Dateien auszuwählen und gleichzeitig zu importieren. Ob diese im gleichen Container abgelegt werden, können Sie über eine Abfrage festlegen.
Der Posteingang - Allgemeines
Sie erreichen den Posteingang über den Menüpunkt im Hauptmenü.


Dabei wird neben dem eigentlichen Posteingang auch eine Menüleiste zur Navigation geöffnet, die Sie wie das Hauptmenü ein- und ausklappen können. Hier werden unter Ihrem Benutzernamen verschiedene Anzeigeoptionen eingeblendet. Neben dem eigentlichen Postfach können Sie auch auf die von Ihnen erstellten bzw. geänderten Dokumente und auf aktuell ausgecheckte Dokumente des DMS, sowie auf Briefentwürfe zugreifen. Ganz unten sind die Einstellungen zu finden. Mit Einfachklick schalten Sie zwischen den Bereichen um.
Die jeweiligen Container, Briefentwürfe, Aufträge etc. werden im Bereich rechts neben der Übersicht angezeigt, je nachdem welchen Bereich Sie in der Navigation auswählen. Am unteren Ende dieses Dialogs können Sie die Vorschau aktivieren und festlegen, ob diese im geöffneten Fenster integriert (auf der rechten Seite) oder als eigenes Fenster angezeigt werden sollte. Damit wird die aus dem DMS bekannte Dokumentvorschau angezeigt. Über die Checkbox automatisch schärfen kann eingestellt werden, ob die Vorschaubilder automatisch geschärft werden sollten. Beim Hineinziehen von PDF-Dokumenten per Drag&Drop werden diese als neues Dokument hinzugefügt (nicht als Seiten innerhalb eines Dokuments ergänzt). Diese Einstellung wird gemerkt, solange der Dialog geöffnet ist. Beim Verlassen wird das Häkchen wieder entfernt. Mit Klick auf Vertretung übernehmen können Sie eine vorher eingerichtete Vertretung aktivieren (siehe Vertretungen). Mit Klick auf Empfangen wird der geöffnete Bereich neu geladen.
Zur besseren Übersicht werden bereits bei übergeordneten Menüpunkten die
Anzahl vorhandener Einträge angezeigt und die Menüpunkte rot markiert,
wenn die Anzahl größer 0 ist. Die Aufsummierung erfolgt
folgendermaßen:
Menü: Freigabe (es werden die „Freigabe erbeten“ aufsummiert)
Menü: Posteingang (es werden die „offene“ + „Verständigungen Eingang/nur
offene“ aufsummiert)
Menü: Rechnungen (es werden die „offene“ + „Verständigungen Eingang/nur
offene“ aufsummiert)
Menü: Aufträge (es werden die „Freigabe möglich“ aufsummiert)
Menü: Tickets (es werden die „Ungelesene“ aufsummiert)
Menü: Digitaler Postversand (es werden die „Digitaler Postversand
Ausgang“ aufsummiert)
Menü: Briefentwürfe (es werden die „Freigabe“ aufsummiert)
Menü: Postfach (es werden die Anzahl folgender Menüpunkte aufsummiert:
Posteingang, Rechnungen, Aufträge, Tickets, Digitaler Postversand)
Menü: Benutzer XXX (es werden die Anzahl folgender Menüpunkte
aufsummiert: Briefentwürfe, Postfach)
Menü: Vertretung (es werden die Anzahl folgender Menüpunkte aufsummiert:
Alle Benutzer, die vertreten werden)
DMS
Da sich die Anzeige und Funktionsweise der drei Unterbereiche hier nicht unterscheidet, werden sie an dieser Stelle nur einmal beschrieben.

In diesen Bereichen finden Sie die Container, die Sie erstellt, geändert oder aktuell ausgecheckt haben. Sie können über der Liste wählen, wie viele Datensätze maximal angezeigt werden sollen (max. Rückgabe) und aus welchem Zeitraum diese stammen sollen (max. Tage). Diese Einstellungen werden beim Schließen des Posteingangs gespeichert. Mit Klick auf Suchen werden alle relevanten Container angezeigt. Ist die Option Automatisch DMS laden im Bereich Einstellungen (siehe Einstellungen) aktiviert, werden die Container direkt geladen, ohne dass Sie auf Suchen klicken müssen. Sie können weiterhin den Filter in der Filterleiste oder den F7-Filter nutzen. Außerdem steht die Suche mit F3 zur Verfügung.
Wenn Sie einen Container öffnen möchten, klicken Sie doppelt darauf oder markieren Sie diesen und klicken Sie auf zum Container. Mit der Tastenkombination Strg + d wird das Dokument des Containers geöffnet. Sind im Container mehrere Dokumente vorhanden, wird bei aktivierter Vorschau das in der Vorschau angezeigte (also markierte) Dokument geöffnet. Ist die Vorschau nicht aktiviert, werden alle Dokumente geöffnet.
Briefentwürfe

In diesem Bereich finden Sie alle Briefentwürfe, die Sie erstellt haben. Außerdem können Sie hier auch die Freigabe von Briefentwürfen verwalten. Zusätzliche Informationen zu den Serienbriefen und zur Freigabelogik finden Sie in der dazu gehörenden Benutzerdokumentation.
Meine Briefentwürfe

Zunächst gibt es hier den Bereich „Meine Briefentwürfe“. Hier finden Sie sämtliche von Ihnen erstellte Briefentwürfe eines bestimmten Zeitraums, unabhängig von deren Status, inklusive der Angaben aus der Briefentwurfsliste (Anzahl der Datensätze, Freigeber, Anzahl der Drucke, DMS und Mail, etc.). Hier sind also auch Briefentwürfe zu finden, für die keine Freigabe festgelegt wurde. Den Zeitraum und den Benutzer können Sie über der Liste in den Suchkriterien einstellen. Der Wechsel des Benutzers ist allerdings nur möglich, wenn Sie Administrator sind oder die Berechtigung 1312 haben. Auch nach Auswahl eines anderen Benutzers werden Ihnen allerdings nur die Briefentwürfe angezeigt, die Sie auch einsehen dürfen. Die Berechtigungen für Briefentwürfe werden in den Einstellungen zur Serienbriefvorlage gemacht. Damit können sensible Briefe zum Beispiel auf eine bestimmte Benutzergruppe eingeschränkt werden. Sind Sie nicht Teil dieser Gruppe, werden solche Briefentwürfe in diesem Bereich nicht angezeigt, auch wenn Sie einen Benutzer auswählen, der Mitglied der Gruppe ist und solche Briefentwürfe sehen darf.
Sind die Auswahlfelder nicht eingeblendet, klicken Sie einmal auf den blauen Balken. Die Einstellung wird gespeichert. Außerdem können Sie hier die Briefentwürfe öffnen (über den entsprechenden Button, per Doppelklick oder mit der Tastenkombination Strg + d), deren Historie einsehen oder diese löschen. Das Löschen von Briefentwürfen ist allerdings nur möglich, wenn es sich um Ihre eigenen handelt und diese den Status „Standard“ oder „Entwurf“ haben.
Freigabe

Im Bereich „Freigabe“ sind nur Briefentwürfe mit Freigabelogik enthalten. Diese sind nach Status sortiert und auf den aktuellen Benutzer eingeschränkt. Je nach Status muss dieser Ersteller oder Freigebender sein, damit Briefentwürfe angezeigt werden. Außerdem wird in jedem Status auf einen bestimmten Zeitraum eingeschränkt (max. Tage), der standardmäßig 7 Tage ist, aber gespeichert wird, wenn Sie ihn umstellen. Außerdem ist es einstellbar, ob ein Posteingang beim Setzen eines Status automatisch an die nächste Station weitergeleitet werden soll. Dazu gibt es im Dropdownmenü beim Klick auf die Schaltfläche Status den entsprechenden Eintrag.
Von Ihnen erstellte Briefentwürfe finden Sie je nach Status in den Bereichen „Entwurf“, „Freigabe angefordert“, „Freigabe abgelehnt“ und „Freigegeben“. Briefentwürfe, die Sie freigeben müssen, finden Sie in den Bereichen „Freigabe erbeten“ und „Freigabe abgelehnt“ (da Sie hier im Nachhinein noch die Freigabe erteilen können). Bei allen wird die letzte Meldung der Freigabe angezeigt. Das ist die Meldung, die ein Benutzer eingibt, wenn er einen Briefentwurf freigibt, die Freigabe anfordert, ablehnt, etc.
Je nach Status stehen Ihnen die entsprechenden Aktionen zur Statusänderung in den einzelnen Bereichen zur Verfügung (z. B. Freigabe anfordern im Bereich „Entwurf“). Der Befehl Freigabe zurücksetzen entspricht dem Befehl Freigabe verwerfen im RTF-Editor.
So können Sie die Freigabe der Briefentwürfe verwalten, ohne die jeweiligen Listen zu öffnen und auch ohne den Briefentwurf öffnen zu müssen. Allerdings empfehlen wir dies nur, wenn Ihnen der Inhalt des Briefentwurfs bekannt ist. Der Status „Erledigt“ wird im Bereich „Freigegeben“ vom Ersteller vergeben, damit dieser die Briefentwürfe markieren kann, die bereits versendet und damit erledigt sind.
Außerdem können Sie hier die Briefentwürfe öffnen (über den entsprechenden Button, per Doppelklick oder mit der Tastenkombination Strg+ d) und deren Historie einsehen. Das Löschen von Briefentwürfen ist nur in den Bereichen „Entwurf“ und „Erledigte“ möglich.
Postfach
Das Postfach ist in die Bereiche „Posteingang“, „Rechnungen“, „Ausstattung Instandhaltung“, „Aufträge“, „Tickets“ und „Digitaler Postversand“ unterteilt. In diesen finden Sie jeweils Posteingänge aus dem Scanclient bzw. anderen Quellen (siehe Einrichtung von Pools und ablegen von Dokumenten im Posteingang), Rechnungen des Moduls Rechnungsdeckblatt, gemeldete Instandhaltungsbeschädigungen bzw. -protokolle zu Ausstattungen, eigene Aufträge und eigene Tickets.
In der Fußzeile können Sie Optionen für den Posteingang und die Rechnungen festlegen.

Posteingang

In diesem Bereich finden Sie den eigentlichen Posteingang, also alle Container bzw. Dokumente, die als Posteingang gekennzeichnet sind (siehe Einrichtung von Pools und ablegen von Dokumenten im Posteingang). Dabei wird zwischen offenen (neuen) und abgelegten (erledigten) Containern unterschieden. Unter Alle wird diese Unterscheidung nicht gemacht. Außerdem sehen Sie alle Weiterleitungen und Verständigungen, an denen Sie aktiv oder passiv beteiligt sind. Dies sind also Weiterleitungen und Verständigungen, die Sie sowohl versendet als auch bekommen haben. Beim Verständigen steht Ihnen zudem auch der eigene Benutzer zur Verfügung. Dabei kann ein Container durchaus mehrfach auftauchen, es werden ja die Benachrichtigungen, nicht die Container aufgelistet. Schließlich können Administratoren auch auf die Posteingänge aller Benutzer bzw. auf die Posteingänge zugreifen, die noch nicht zugewiesen wurden (siehe Bereiche "Alle Benutzer" und "noch nicht zugewiesen"). Im Menüpunkt von mir weitergeleitet gibt es außerdem die beiden Spalten „Weiterleitung an Benutzer“ und „Weiterleitung am“, wo jeweils die letzte Weiterleitung durch den aktuellen Benutzer angeführt wird. Bitte beachten Sie aber, dass dies nicht zwingend die letzte Weiterleitung dieses Poststückes ist, da ein anderer Benutzer in der Zwischenzeit wiederum eine Weiterleitung durchgeführt haben könnte.

Auch hier können Sie die maximale Anzahl von Datensätzen festlegen (max. Rückgabe). Bei den Weiterleitungen und Verständigungen können Sie auch den Zeitraum (max. Tage) einschränken. Neben dem normalen Filter und den F3- und F7-Such- und Filterfunktionen können Sie hier auch die Standardsuchleiste nutzen. Per Doppelklick auf einen Eintrag wird der entsprechende Container geöffnet. Dafür können Sie aber auch die Schaltfläche Zum Container oder die Tastenkombination Strg+ d nutzen. Sobald der Container geöffnet wird, wird das darin enthaltene Dokument ausgecheckt. Sie können dann den Container beschlagworten, das Dokument bearbeiten etc. Mit Klick auf neuer Container wird ein solcher erstellt. Beim Schließen des Containers wird das Dokument automatisch wieder eingecheckt.
Des Weiteren finden Sie im unteren Bereich noch einige Schaltflächen zur Bearbeitung des Posteingangs. In den Bereichen „Weiterleitungen“ und „Verständigungen“ finden Sie diese allerdings nicht, weil Sie ja (im Fall einer Weiterleitung) nicht mehr zuständig sind bzw. (im Fall der Verständigung) den Container noch immer im Bereich der offenen Posteingänge finden.
Über die Schaltfläche Verständigen ist es möglich, andere Personen über einen Posteingang zu verständigen bzw. ihnen ein Dokument (einen Container) zu zeigen. Nach Klick auf verständigen können Sie die gewünschte(n) Person(en) aus der d+ OM Benutzerliste auswählen und einen Kommentar hinzufügen. Dabei ist es auch möglich, über einen Rechtsklick Favoriten in der Benutzerliste anzulegen. Im Folgenden bekommt die gewählte Person eine E-Mail, in der sie über den Posteingang verständigt wird. Der eingegebene Kommentar wird im E-Mail-Text eingefügt. Voraussetzung dafür ist, dass sowohl für den Absender als auch für den Adressaten in den Benutzerdaten im zweiten Register im Feld E-Mail Büro eine E-Mail-Adresse hinterlegt ist. Ist dies nicht der Fall, taucht der Posteingang trotzdem beim Adressaten auf, nur die Benachrichtigung per E-Mail wird nicht versendet. Der Adressat sieht den neuen Posteingang dann bei sich und ihm wird das Recht Lesen und Download für den Container erteilt. Der Container bleibt aber gleichzeitig im Posteingang des Absenders und dieser ist noch immer als Bearbeiter des Containers vorgesehen.

Außerdem können Sie einen Container weiterleiten, zum Beispiel, wenn ein Container dem falschen Pool zugewiesen wurde oder aber auch, wenn es einen Pool pro Abteilung gibt, von dem aus die Container an die entsprechenden Mitarbeiter weitergeleitet werden. Beim Weiterleiten können Sie nur einen Mitarbeiter auswählen. Auch hier ist es möglich, über einen Rechtsklick Favoriten in der Benutzerliste anzulegen bzw. Benutzer aus den Favoriten auszuwählen. Dieser wird wie beim Verständigen per E-Mail benachrichtigt und der Container erscheint dann in seinem Posteingang. Im Unterschied zum Verständigen wird der Container aus dem Posteingang des Absenders entfernt und der Adressat wird als Bearbeiter eingetragen. Außerdem bekommt der Adressat die Berechtigung Vollzugriff für den Container.
Mit Klick auf Ablegen wird ein offener Posteingang als erledigt gekennzeichnet. Dies können Sie aber mit Klick auf Wiedereröffnen wieder rückgängig machen. Wenn Sie einen Posteingang ablegen, wird er aus der Liste der offenen in die der geschlossenen Posteingänge verschoben. Bitte beachten Sie, dass Posteingänge nur abgelegt werden können, wenn deren Beschlagwortung vollständig ist. Ist das nicht der Fall und Sie versuchen dennoch, den Posteingang abzulegen, wird der Container geöffnet und Sie können die Beschlagwortung ergänzen. Außerdem kann ein Posteingang, welcher abgelegt wurde, nicht weitergeleitet werden. Dieser muss vorher wiedereröffnet werden. Es ist jedoch möglich, den Namen und den Betreff eines Posteingangs zu ändern, ohne dafür in den Container wechseln zu müssen.
Aus einem Posteingang kann bei Bedarf sofort ein Geschäftsfall erstellt oder zugewiesen werden. Dies wird durch Klick auf die Schaltfläche in GF umwandeln umgesetzt. Dort haben Sie die Auswahl, einen neuen Geschäftsfall zu erstellen oder einen bestehenden Geschäftsfall zuzuweisen. Genauso können Sie, sofern das Ticketing bei Ihnen installiert ist, ein Ticket erstellen oder den Container mit einem Ticket beschlagworten (Auswahl Dokument zu Ticket hinzufügen). Weitere Informationen dazu finden Sie in der jeweils dafür vorgesehenen Dokumentation. Des Weiteren gibt es die Möglichkeit, Datensätze zu entfernen. Hierbei werden alle Daten bzgl. Posteingang bzw. RDB gelöscht, der DMS-Container bleibt jedoch weiterhin bestehen.